Erstes Opfer des Rauchverbotes ?
8th Apr, 2008 | Bearbeitet: 8th Apr, 2008 | By thom | Kategorie: Neues aus dem WWW[Hannover 08. April 2008]
Das erste Opfer des Rauchverbotes ?
Gastwirt Uli S. aus Baslingen, Baden-Würtemberg, sah offenbar keinen Ausweg mehr aus der Misere, die ihm das Gesetz zum Rauchverbot bescherte.
Wie Bild berichtete schrieb er in seinem Abschiedsbrief, seinen Frust und seine Wut über das Rauchverbot nieder und erhängte sich auf dem Dachboden.
Uli S. hinterlässt Frau und fünf Kinder.
Er war seit 30 Jahren Kneipier in Stuttgart und betrieb das Lokal Bären in Balingen. Der Bär in Balingen war ein Szenelokal in Stuttgart.
Seit dem Eintritt der Nichtrauchergesetze ist Uli S. zu einem Verfechter und erbitterten Gegner derselben geworden.
Dabei fing alles eigentlich ganz anders an;
Der 60-jährige hatte sich zu einem Lehrer Beruf entschieden und sechs Jahre in Gammertingen unterrichtet. Dann entschloss er sich aber in der Balinger Ebertstrasse eine Musikkneipe zu eröffnen. Und als wenn nur alle darauf gewartet hätten, das Szene Lokal “Bären” wurde zu einem Renner.
Viele Konzerte fanden im Bären statt und das Lokal fand einen guten Anklang bei der Jugend. Etliche Balinger Musiker standen im “Bären” das erste Mal auf der Bühne.
In den vergangenen Monaten hat sich Uli S. einen Namen gemacht als Verfechter gegen das Nichtrauchergesetz. Er war der Überzeugung, das mit der Verbannung der Raucher auf die Strasse auch ein Lebensgefühl verloren geht. Weshalb er sich auch weigerte in seiner Kneipe einen Raucherraum einzurichten.
Uli S. scheute auch nicht den Weg vor das Gericht, er hatte mit rund achtzig anderen Gastwirten eine Klage gegen das Nichtrauchergesetz angestrengt.
Teilweise sind die Texte entnommen aus;
Weitere Berichte, die Sie interessieren werden.
|
|
Schreibe einen Kommentar















