Schneider Weisse
11th Mai, 2008 | Bearbeitet: 12th Mai, 2008 | By stiermann | Kategorie: Allgemein, Kulinarisches
Mit einem Sondersud feiert Schneider Weisse die 400-jährige Brautradition ihrer Braustätte. Dieses besondere Weissbier ist in der Tradition des bayerischen Weissbierprivilegs gebraut, trägt den Namen ‚Georg Schneiders 1608’ und ist streng limitiert.
Braubeginn war am 16. April 2008 – auf den Tag genau 400 Jahre nachdem der allererste Sud unter Herzog Maximilian I. in der Schneider Weisse-Braustätte gesotten wurde.
Eine hochwertige Ausstattung mit goldenem Etikett und einzelnummerierten, 0,5 Liter Ale-Flaschen unterstreichen den exklusiven Charakter der hochwertigen Spezialität. Der Sondersud kommt Mitte Mai auf den Markt und ist verfügbar so lange der Vorrat reicht.
„Wir brauen dieses Weissbier sowohl aus tiefem Respekt vor der langen Tradition der Brauerei als auch gegenüber dem Wagemut des Schneider Weisse-Gründers. Mit ‚Georg Schneiders 1608’ wollen wir genussorientierten und anspruchsvollen Konsumenten ein besonderes und charaktervolles Geschmackserlebnis bereiten“, erklärt Georg VI. Schneider, geschäftsführender Gesellschafter der Privaten Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH.
Er führt das Unternehmen seines Ur-Ur-Urgroßvaters inzwischen in sechster Generation.
Schneider Weisse-Braumeister Hans-Peter Drexler hat sich intensiv mit der Geschichte auseinandergesetzt und danach das Rezept für den Jubiläumssud entworfen. Bereits jetzt hat er eine genaue Vorstellung vom Ergebnis:
‚Georg Schneiders 1608’ wird mit einer Stammwürze von 13,8 % eingebraut und am Ende einen Alkoholgehalt von 5,9 Vol. % alc. aufweisen.
Schneider Weisse führt das Weissbierprivileg fort
Das Bayerische Weissbierprivileg hat seinen Ursprung im Jahr 1548.
Von da an war es ausschließlich dem Adelsgeschlecht der Degenberger erlaubt, Weissbier zu brauen. Dieses Privileg fiel 1602 an Herzog Maximilian I., der es weiter ausbaute.
Er installierte im ganzen Land Weisse Brauhäuser und fuhr die Produktion hoch. Die Kelheimer Braustätte war seine erste Neugründung. Im Laufe der Zeit nahm die Beliebtheit des obergärigen Bierstils ab.
1798 wurde das Privileg per Gesetz aufgehoben, blieb aber in München erhalten. Georg I. Schneider erwarb als erster Bürgerlicher dieses Weissbierprivileg, also das staatliche Recht dort Weissbier brauen
zu dürfen und begann 1872 mit der Produktion von Schneider Weisse. Er gilt als Weissbierpionier, weil er die Weissbierkultur vor ihrem Niedergang rettete und die Kunst des Weissbierbrauens zu neuer Blüte führte.
Weitere Aktivitäten rund um das 400-jährige Weissbier-Braujubiläum
Zahlreiche Aktivitäten begleiten das 400-jährigen Weissbier-Braujubiläum: Neben dem Sondersud ‚Georg Schneiders 1608’ gehören dazu ein offizieller Festakt, historische Brauereiführungen, eine Veröffentlichung zur Geschichte, eine Kunstausstellung in der Galerie ‚Altes Sudhaus’ sowie eine Sonderausstellung im Archäologischen Museum.
Schneider Weisse-Hintergrund
Die Private Weissbierbrauerei G. Schneider & Sohn GmbH wurde 1872 von Georg I. Schneider in München gegründet. Die Kelheimer Braustätte befindet sich seit 1928 im Besitz der Familie Georg Schneider. Sie ist die älteste Weissbierbrauerei Bayerns und seit 1946 Produktions- und Verwaltungssitz von Schneider Weisse. Das Unternehmen hat sich über sechs Generationen die Kompetenz aufgebaut, naturbelassene und charaktervolle Weissbierspezialitäten zu brauen, die in internationalen Bierwettbewerben regelmäßig ausgezeichnet werden. Die Brauerei exportiert ihre Produkte in 27 Länder weltweit. Heute leitet Georg VI. Schneider das unabhängige Familienunternehmen.
Auch das Cafe Abseits in Bamberg weiss darüber zu berichten;
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Mir schmeckt das Erdinger Weissbier eigentlich besser, als das Schneider Weissbier. Die beiden Biere sind sehr verschieden im Geschmack. Ich würde sagen, das Schneiders ist eher Gewöhnungssache…